PDF
Zurück zum Inhalt

Informationen aktualisiert: 11.11.2015

Empfehlungen für Zahlungssammlung

Empfehlungen zur Feststellung rechtswidriger Käufe (Fraud)

Umstände, die einen Verdacht auf unbefugten Verwendung einer Zahlungskarte erregen:

  • Der Kunde kauft berühmte, einfach zu verkaufende Waren (z. B. Telefone, Computer);
  • Der Kunde kauft mehrere Einheiten des gleichen Artikels oder mehrmals den gleichen Artikel;
  • Der Kunde verlangt die schnellste Lieferung, deshalb wählt er oft die teuerste Versandart aus;
  • Viele unbezahlte Bestellungen, deren Betrag immer abnimmt. Nur die letzte erfolgreiche Bestellung wird bezahlt;
  • Wenn die vom Kunden gewünschte Ware nicht vorhanden ist, fragt er nach jedem anderen Modell, es ist wichtig, dass die Ware so schnell wie möglich verschickt wird;
  • Lieferung von Waren zu Pakete-Terminals oder durch andere Methoden, bei denen der Kunde nicht genau identifiziert wird (nicht empfohlen);
  • Lieferung von Waren ins Ausland, wenn der Online-Shop nur für den lokalen Markt bestimmt ist;
  • Der Käufer ist ein Ausländer und kauft Waren mit Lieferung oder Abholung in Litauen;
  • Der neu registrierte Kunde führt viele verschiedene Bestellungen (vielleicht sogar von verschiedenen Karten) mit der gleichen Lieferadresse aus;
  • Bestellungen mit temporärer E-Mail-Adresse (z. B. 10minutemail.com);
  • Der Kunde verwendet eine Proxy-IP (versucht seinen Standort zu verbergen).

Mögliche Handlungen des Verkäufers:

  • Der Kunde wird aufgefordert, eine Kopie des Personaldokuments und/oder eine Kopie der Zahlungskarte (Teil der Nummer wird retuschiert) und/oder einen Auszug aus dem E-Banking-System, in dem die verdächtige Transaktion durchgeführt wird, einzureichen;
  • Paysera übergibt einen Teil der Kartennummer (z. B. 676376XXXXXX9577) mit dem Parameter „account“, sodass die Daten verglichen werden können;
  • Im Internet (z. B. http://www.binlist.net/) wird das Land der Karte gemäß den ersten 6 Zahlen der Karte des Parameters „account“ (BIN) bestimmt. Es wird verglichen, ob sie mit dem IP des Lands des Käufers übereinstimmen;
  • Die Lieferung der Ware wird vorübergehend ausgesetzt, da in 90 % der Fälle die unbefugte Transaktion innerhalb von 2 Tagen festgestellt wird

Zusätzliche Handlungen, die von Paysera vorgenommen werden können:

  • Keine Karten, die in den USA, Kanada oder einem anderen unerwünschten Land ausgestellt wurden, bedienen. Wenn das Projekt für den lokalen Markt bestimmt ist, reicht es, Nachbarländer und Länder mit einer großen Anzahl von Emigranten zu verbieten. 70–80 % der Betrugsfälle werden mit US-amerikanischen und kanadischen Zahlungskarten begangen.

Dieses Dokument hat einen empfehlenden und beispielhaften Charakter und dient lediglich als Hilfe dem Verkäufer, betrügerische Überweisungen (Fraud) zu identifizieren oder verhindern. Diese Empfehlungen können in keiner Weise als vollständig betrachtet werden und bieten nicht alle möglichen Maßnahmen, wie betrügerische Überweisungen identifiziert oder verhindert werden können. Der Verkäufer ist verantwortlich und muss alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um betrügerische Überweisungen zu identifizieren oder verhindern. Paysera LT haftet nicht, wenn der Verkäufer unter Berücksichtigung dieser Empfehlungen betrügerische Überweisungen (Fraud) nicht identifizieren oder verhindern konnte.